Das ursprünglich als Alternative zu Android gedachte Firefox OS schafft trotz aller Anstrengungen von Hersteller Mozilla den Sprung nach vorne nicht. Nun ist endgültig Schluss. Die Entwicklung von Firefox OS für Smartphones wird komplett eingestellt. Dies kündigt Mozilla in einem Mail an Entwickler an.

Derzeit arbeitet das Firefox-OS-Team noch an der Fertigstellung der Version 2.6. Dies bedeutet, dass zum Zeitpunkt der Fertigstellung alle bestehenden Firefox-OS-Versionen ihr Lebensende erreichen, es werden von Mozilla selbst keine Updates mehr folgen. Nach den aktuellen Plänen geht man davon aus, dass all dies im Mai erfolgen wird.

Auch betroffen der Firefox OS Marketplace. Ab dem 29. März werden keine neuen Android-Anwendungen mehr zur Aufnahme akzeptiert werden. Reine Firefox-OS-Anwendungen sollen hingegen noch bis ins Jahr 2017 angenommen werden.

Das Ende von Firefox-OS für den Smartphone-Markt bedeutetjedoch nicht, dass Firefox OS vollständig verschwinden wird. Man wolle die eigenen Ressourcen ganz auf andere Geräteklassen konzentrieren. Man arbeite derzeit an drei Projekten, darunter befinde sich auch ein SmartTV. Durchausnacvollziebar, liefert Mozilla doch schon jetzt die Software für einige Panasonic-Fernseher.