Trainingsexperten sind sich einig, man muss nicht mehr stundenlang im Fitnessstudio rumhängen, um eine gute Figur zu kriegen. Es reichen kurze, aber intensive Trainingseinheiten und eine ausgewogene Ernährung für das Sixpack aus. Beim Absichern des Computers ist es ähnlich. Sie müssen nicht mehr Stunden in die Absicherung Ihres PCs investieren. Es reichen diese kurzen Tipps und etwas Disziplin:

Tipp 1: Internet Security installieren

Im Web geht es ruppig zu, mit einer Internet Security Suite merkt man davon nichts. Zwar bieten auch kostenlose Virenscanner einen Grundschutz, mehr aber auch nicht. Ausgewachsene Internet Security Suiten kombinieren heute viele verschiedene Schutzfunktionen unter einer Haube. Dazu gehören klassische Signaturen ebenso wie ausgefeilte Heuristiken, Verhaltenserkennung und Cloud-Sicherheit. So kriegen Sie beispielsweise mit Kaspersky Internet Security optimalen Schutz für Ihre Computer und Ihre digitale Identität und schonen gleichzeitig die Ressourcen Ihres Computers.


Tipp 2: Updates einspielen

Auch diesen Tipp haben die meisten Nutzer schon oft gehört, beherzigt wird er oft leider nicht. Es geht nämlich nicht nur um die Updates für Windows oder OS X, sondern auch um Updates für Programme. Veraltete Plug-ins im Browser sind beispielsweise das Einfallstor Nummer 1 bei Web-Angriffen. Würden Nutzer Updates rechtzeitig einspielen, gäbe es für sie diese Gefahr nicht. Der Tipp lautet deshalb: Automatische Updates für das Betriebssystem einschalten und auch Programme immer auf dem aktuellen Stand halten, auch wenn das etwas Disziplin erfordert.

Tipp 3: Daten auf dem Computer schützen

Um Ihre persönlichen Daten auf dem Computer zu schützen, sind drei Bausteine wichtig: Verwenden Sie Verschlüsselung für sensible Daten. Das können für den Einen Dokumente für die Arbeit sein, der Zweite will seine Fotosammlung besonders schützen oder die Steuererklärung. Zur Verschlüsselung der Daten ist außerdem ein sicheres Login-Passwort für Windows oder OS X Pflicht (siehe auch Tipp 4). Punkt Nummer 3 ist das regelmäßige Anfertigen von Backups. Das schützt Sie auch davor, dass Sie bei Hardware-Defekten Ihre wichtigen Daten verlieren.

Tipp 4: Sichere Passwörter verwenden

Eine Sicherheitsstrategie für Ihren Computer umfasst nicht nur Einstellungen am Rechner selbst. Auch Ihre digitale Identität sollten Sie optimal schützen. Dafür ist es etwa wichtig, dass Sie sichere Passwörter verwenden, denn mit denen weisen Sie sich bei sämtlichen Diensten im Web aus, etwa um Mails abzurufen, bei Facebook und Twitter oder auch beim Online-Banking. Ein hartnäckiger Angreifer ist wie ein Hai, hat er einmal Blut geleckt und beispielsweise das Passwort für Ihren Mail-Account geknackt, dann lässt er nicht mehr los. Mit dem Zugang zu Ihren Mails kann er beispielsweise die Funktion "Passwort vergessen" bei anderen Webdiensten nutzen und sich so andere Passwörter von Ihnen zuschicken lassen. Jeder Zugang sollte mit einem eigenen Passwort geschützt werden. Die Anforderungen an ein sicheres Passwort sind eine Länge von mindestens 8 Stellen, besser mehr. Dazu Groß- und Kleinschreibung sowie Ziffern und Sonderzeichen. Wer sich nicht mehrere dieser Passwörter merken kann, sollte einen Passwort-Manager verwenden wie er beispielsweise in Kaspersky PURE Total Security steckt.

Tipp 5: Disziplin bei Facebook & Co.

Wer Tipp 1 bis 4 berücksichtigt, ist schon sehr gut dabei, doch nur mit Disziplin gibt es das echte Security-Sixpack. Disziplin bedeutet nicht einfach jede Facebook-App auszuprobieren, nicht auf jeden Link zu Skandalvideos zu klicken und auch nicht jedem Online-Schnäppchen-Shop die Kreditkartendaten anzuvertrauen. Natürlich dürfen Sie Facebook-Apps nutzen, auch Videos müssen Sie sich nicht verkneifen und ohne Online-Shopping müssen Sie auch nicht auskommen, es geht nur um das richtige Maß. Statt Nulldiät sollten Sie lieber einen Blick auf die Zutatenliste der Packung werfen, bevor Sie überall reinbeißen.

Tipp 6: Andere Geräte schützen

Um Ihren Computer und Ihre digitale Identität zu schützen, sollten Sie auch die anderen internet-fähigen Geräte in Ihrem Haushalt schützen. Klingt vielleicht auf den ersten Blick komisch, macht aber Sinn. Stellen Sie sich vor, ihr PC ist perfekt abgesichert und Sie haben Tipp 1 bis 5 berücksichtigt. Dann loggen Sie sich mit Ihrem Smartphone ungesichert an einem Hotspot im Café ein, rufen die Facebook-App auf und schon klinkt sich der Nachbar am Nebentisch mit einer kleinen App dazwischen und liest alles mit. Dann war das ganze Sixpack-Training umsonst. Deshalb gilt: Wer mehrere internet-fähige Geräte nutzt, sollte diese beispielsweise mit Kaspersky ONE Universal Security absichern.

Mit freundlicher Genehmigung durch Kaspersy Lab

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2 comments

  1. Pierre T.

    Coole Checkliste … bin schon auf nem guten Weg … da kann der nächste Sommer kommen 😉