Nur jeder sechste Deutsche kann seinen Router sicher einrichten

Wenn am 6. September 2019 die IFA in Berlin beginnt, werden unter anderem die neuesten Trends im Bereich Heimvernetzung dem Messepublikum vorgestellt. Doch ohne WLAN keine Vernetzung, heißt: Dem Router kommt eine zentrale Bedeutung im immer smarter werdenden Haus zu. Doch wie richtet man ein Netzwerkgerät ein, damit das Eigenheim vor Cyberangriffen und Datenabfluss geschützt ist?

Kaspersky hat deutsche Nutzer befragt, ob sie dazu in der Lage wären.

Das Ergebnis: 17 Prozent wäre es ohne fremde Hilfe nicht möglich, einen Router selbstständig zurückzusetzen beziehungsweise ein sicheres WLAN einzurichten.

Dieses Ergebnis geht unter anderem aus einer Kaspersky-Studie [1] zum Phänomen der Frage „Kannst Du mal kurz…“ mit anschließender Bitte um Hilfe bei IT-Problemen hervor. Auch hat jeder dritte deutsche Nutzer (33 Prozent) in der Vergangenheit bereits Hilfe von Freunden oder der Familie beim Zurücksetzen beziehungsweise der Sicherung des eigenen Routers oder WLAN in Anspruch genommen. Im Gegenzug hat schon über die Hälfte (56 Prozent) bei der selben Tätigkeit im Freundes- und Familienkreis Hilfestellung geleistet.

„Ob 8K-Fernsher oder die smarte Waschmaschine – die Vernetzung zu Hause ist ohne ein sicheres WLAN zu Hause – mit dem Router als Zentrale – nicht möglich“, sagt Christian Funk, Leiter des Forschungs- und Analyse-Teams DACH bei Kaspersky. „Die Sicherheit smarter Geräte im Haushalt, ist also vom Router abhängig. Daher sollten Nutzer wissen, wie man einen Router sicher einrichtet – und vor allem zurücksetzt, denn das ist die zentrale Sicherheitsmaßnahme.“

Wie man an einen Router sicher einrichtet

Router zurücksetzen, um sein Netzwerk zu Hause besser zu schützen:

  • Router ein- und ausschalten. So werden festgefahrene Prozesse auf

dem Router eliminiert.

  • Im Router-Menü die Log-in-Daten ändern. Im Gegensatz zum

voreingestellten „Admin/Passwort“ heben ein eigener Name und ein Kennwort von mindestens 16 Zeichen die Sicherheit auf ein deutlich höheres Niveau.

  • Ganz entscheidend: Immer alle für den Router angebotenen Updates

installieren, um sich vor aktuellen Cyberbedrohungen zu schützen. Ist man unsicher, hilft einem der eigene Internet Service Provider aus.

  • Abschließend noch prüfen, ob der Router sich an einem Standort

befindet, der das stärkste Signal ermöglich. Direkt am Fenster, dicken Mauern oder in der Nähe anderer elektronischer Geräte ist eher ungünstig.

Kaspersky-Leitfäden geben praktische Tipps

Kaspersky zeigt, wie Nutzer – egal welchen Alters oder Geschlechts –

  • Viren bekämpfen [2],
  • Cyberbetrug erkennen,
  • sicher Online shoppen,
  • einen Router einrichten,
  • starke Passwörter erstellen
  • und passende IT-Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Die sechs Leitfäden stehen inklusive der Studie zum „Kannst Du mal kurz…“-Phänomen unter https://www.kaspersky.de/blog/can-you-just/ und können kostenfrei heruntergeladen werden.

Kannst du mal kurz

Wenn ein Gerät nicht mehr funktioniert, bist du normalerweise in einer von zwei Situationen: entweder „Mal sehen, ob ich es reparieren kann” oder „Was um Himmels Willen mache ich jetzt bloß?” Eine neue Umfrage von Kaspersky zeigt, dass sich ältere Generationen mehr und mehr auf ihre jüngeren Freunde und Familienmitglieder verlassen, um ihre technischen Probleme zu lösen.

Legende
[1] https://www.kaspersky.de/blog/can-you-just/ / Im Auftrag von Kaspersky führte das Meinungsforschungsinstitut Arlington Research eine Online-Umfrage unter 11.000 Verbrauchern durch. Die Teilnehmer stammen aus 13 verschiedenen Ländern, darunter Deutschland mit 630 Befragten, Österreich (500 Befragte), Schweiz (500 Befragte), Frankreich, Ungarn, Italien, Japan, Niederlande, Portugal, Rumänien, Spanien, Großbritannien und die USA. Befragt wurden Erwachsene ab 17 Jahren, die hinsichtlich Geschlecht, Alter und Region repräsentativ für die jeweils nationale Quotenverteilung zur Auswahl kamen. Teilnahmebedingung war ein funktionierender Online-Zugang.
[2] https://www.kaspersky.de/security-cloud

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