Schutz der Privatsphäre im Internet

Das digitale Zeitalter ist da, ob wir es wollen oder nicht. Mittlerweile kann man fast schon alles online erledigen, von einfachen Einkäufen über Festlegung ärztlicher Termine bis hin zum Online-Banking. Wenn unsere Eltern und Großeltern nachts die Vorhänge zugezogen haben, um ungestört zu schlafen, und haben sich darüber keine großen Gedanken gemacht, so ist die Privatsphäre heutzutage ein sehr wichtiges Thema.

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Mittlerweile gibt es sogar Unternehmen, die die Internetnutzer ausspionieren und diese Daten dann an weitere Unternehmen verkaufen, die daraus personalisierte Werbeangebote usw. erstellen. Für Sie vielleicht nicht, aber für einige Dienste sind Ihre Daten von höchster Wichtigkeit. Und solche Anbieter würden alles machen, um an Ihre Daten zu kommen. Ein gutes Beispiel dafür sind laut Gindat die Smartwatches, die meistens nicht alle gesetzlichen Richtlinien der Datenschutzgrundverordnung erfüllen.

Personenbezogene Daten
Der 22. Januar 2019 ist nicht nur ein weiterer Montag, sondern der Europäische Datenschutztag. Vielleicht denken Sie gerade: „Na ja, ich mache sowieso nichts Unrechtes beim Surfen“. Es geht aber nicht darum, was Sie im Internet tun, sondern eher, wer Sie sind. Ob Sie eine App herunterladen, Ihre Lieblingswebsite besuchen oder den Instagram-Feed durchstöbern – das jeweilige Unternehmen sammelt Informationen über Sie.

Nur die Webseiten selbst können dies verhindern, und dem Nutzer ganz genau zeigen, wofür persönliche Daten verwendet werden. Der Online-Wettanbierter bet365, wo unter anderem Live-Wetten auf Bastketball plaziert werden können, macht dies in seiner Privacy Policy deutlich: Die Daten der User werden geschützt, und nur für interne Zwecke benutzt, z.B. wenn ein Gewinn ausbezahlt wird. Bet365 hat außerdem eigens eine Emailaddresse eingerichtet, wo Sie Fragen aller Art bezüglich Ihrer Daten stellen können.

Antivirenprogramme
Der Norden vergisst nicht, heißt der Titel einer Folge von Game of Thrones, und dasselbe könnte man für Online-Aktivitäten behaupten – das Internet vergisst nicht. Der erste Schritt Richtung sichere Daten ist Verwendung eines Antivirenprogramms oder einer Firewall. Ohne diese zwei Software-Lösungen sollten Sie keineswegs im Internet stöbern, das ist, wenn Sie nicht wollen, dass Unberechtigte den Zugriff auf Ihre Daten bekommen. Ein Tipp: Einige ganz effektive Antivirenprogramme gibt es kostenlos.

Verschiedene Dienste – verschiedene Passwörter
Ganz gleich, welchen Online-Dienst Sie nutzen wollen. Versuchen Sie immer ein äußerst komplexes Passwort zu erstellen, das sich nicht so schnell erraten lässt. Das am häufigsten genutzte Passwort ist noch immer nach Angaben der Welt die Ziffernfolge „123456“. Solche und ähnlich einfache Passwörter sollen Sie schnellstmöglich ändern. Außerdem ist es erwünscht, dass Sie für jeden Online-Dienst ein anderes Passwort verwenden, und zwar einen komplizierten Mix aus Zeichenfolgen, Buchstaben und sogar Symbolen.

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Personenbezogene Daten schützen
Vor allem beim Onlineshopping werden Sie oft aufgefordert, Ihre persönlichen Informationen preiszugeben. Das ist auch nötig, denn Sie wollen schließlich etwas kaufen – aber nur bis zu einem gewissen Grad. Gehen Sie daher sparsam mit Enthüllung Ihrer Daten um und geben Sie persönliche Informationen nur dann preis, wenn diese zum Zweck des Einkaufes dienen. Ihre Adressangaben, Geburtsdatum oder Kreditkarteninformationen sollten Sie nur einem vertrauenswürdigen und zertifizieren Online-Dienst anvertrauen. Falls im Zweifel, können Sie zu jeder Zeit die jeweilige Website checken, um zu sehen, ob Sie dem jeweiligen Anbieter vertrauen können oder nicht. Oft verrät schon die Gestaltung bzw. das Design vieles über den Betreiber einer Website.

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