WordPress verfolgt zweiten DDoS-Angriff nach China zurück

WordPress.com hat am Freitag einen weiteren DDoS-Angriff abgewehrt. Einem Bericht von PC World zufolge konnte die Attacke nach China zurückverfolgt werden.

Ein erster massiver Angriff am vergangenen Donnerstag hatte dazu geführt, dass zahlreiche von WordPress gehostete Blogs zeitweise schlecht oder gar nicht zu erreichen waren. WordPress-Gründer Matt Mullenweg ging von einem politischen Motiv aus. Ziel sei ein nicht englischsprachiger Blog gewesen.


"Ich glaube nicht mehr an ein politisches Motiv", heißt es nun in einer E-Mail von Mullenweg an PC World. Woher die neuen Erkenntnisse stammten, teilte Mullenweg nicht mit. Er machte auch keine Angaben zu den Urhebern der Angriffe.

Gegenüber TechCrunch sagte er, der Angriff habe sich gegen enen Blog für Firmen gerichtet. Die chinesische Suchmaschine Baidu blockiere die Website in China. Bisher habe sein Unternehmen noch keine Rückmeldung vom Betreiber des Blogs erhalten.

Die eigentliche Herkunft von DDoS-Angriffen lässt sich oft nur schwer ermitteln. Die Hacker könnten ihre Attacke beispielsweise umgeleitet haben, um ihre Herkunft zu verschleiern.

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@zdnet

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